Rehkitzrettung – Die Technik

Von oben sieht man mehr!

Das trifft eigentlich auf nahezu alles zu, auch auf die Suche von Rehkitzen. Dadurch das die Tiere sich flach auf den Boden drücken, sind sie von oben leichter durch das stellenweise platt gedrückte Gras zu erkennen. Doch ist dies ohne Hilfsmittel unmöglich.

Fliegende Restlicht- und Wärmebildkamera

Hier kommt die „Drohne“ ins Spiel, Sie ermöglicht es bis zu 90 Grad nach unten in das Gras zu schauen.

Unsere Drohne verfügt neben einer frei schwenk- und drehbaren hochauflösenden Kamera mit Restlichtverstärkung (die eine Sicht bei nahezu Dunkelheit ermöglicht), auch über eine Wärmebildkamera.

Damit lassen sich Abweichungen durch Temperatur erkennen.

Normal & Wärmebild übereinander

Beide Kameras zusammen ermöglichen es die Tiere, auch verdeckt durch das Gras, zu finden. Die Körpertemperatur des Tieres ist durch die Wärmebildkamera klar zu erkennen. Die Restlichtkamera hilft dem Piloten und Helfern am Boden die Orientierung zu behalten oder Hindernisse wie Bäume oder Äste rechtzeitig zu erkennen.

Sobald die Wämrebildkamera eine Veränderung im Temperaturbereich erkennt, wird dies optisch dargestellt und der betreffende Bereich hervorgehoben.

Nun kann durch die Normale Kamera kontrolliert werden ob es sich um ein Rehkitz, oder etwas anderes handelt. Ist ein Tier gefunden, muss ein Helfer das Tier aus dem Gefahrenbereich entfernen. Der Helfer wird dabei wiederum aus der Luft zum genauen Standort über Funkt geleitet.